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Nordstadt-Netz Gießen

ID: 2 Z 13 24
Propstei: Oberhessen
Dekanat: Gießen
Projektleitung: Christoph Geist

Ein Projekt der Jugendwerkstatt Gießen e.V. in Kooperation mit der Ev. Thomasgemeinde Gießen, der Ev. Pankratiusgemeinde Gießen und der Ev. Paulusgemeinde Gießen.

http://www.jugendwerkstatt-giessen.de/

Projektbeschreibung

Die drei Evangelischen Kirchengemeinden in der Gießener Nordstadt und die Gemeinwesenarbeit der Jugendwerkstatt haben sich im DRIN-Projekt erstmals in dieser vielversprechenden Konstellation zusammen gefunden. Sie möchten mit dem „Nordstadt-Netz“ dazu beitragen, die Verbindungen der Bewohner_innen zueinander und zu ihrem Stadtteil zu stärken und weiter zu entwickeln.
Einen ersten Schritt dazu machen wir mit unserer Grußkampagne „Hallo Nordstadt“. Mit verschiedenen Medien und Aktionen werden die Menschen in der Nordstadt motiviert, einander zu grüßen. Dabei erfahren Menschen, dass sie von anderen mit einem Gruß wahrgenommen werden und dass es Freude macht, andere zu grüßen und damit wertzuschätzen.

Zur intensiveren Kontaktaufnahme und Gewinnung für das Nordstadtnetz werden im weiteren Verlauf Kirchenvorstände, Konfirmanden und andere Freiwillige zu Nordstadt-Netzwerkenden in Workshops qualifiziert. Diese sprechen dann ihrerseits Menschen in ihrer Umgebung (auch ihnen bisher noch Unbekannte) auf die Grußkampagne und das Nordstadtnetzwerk an und gewinnen sie, sich mit ihrem „Profil“ (Was kann ich weitergeben? Was brauche / wünsche ich mir?) einzubringen.

Dabei helfen soll eine mobile „Daten-Bank“ in Form einer fahrbaren Holzbank, die an verschiedenen belebten Orten (Straßenkreuzungen, Supermärkte etc.) aufgestellt wird. Hier sollen Menschen angesprochen und einladen werden, Platz zu nehmen zum persönlichen Gespräch und Austausch. Wer möchte, kann sich mit seinem Namen in die „Daten-Bank“ mit Edding oder ins Holz geschnitzt „eintragen“. Bei Einverständnis der Gesprächspartner werden ihre Wünsche und Kompetenzen mit Adresse und Kontaktdaten aufgenommen. Durch ihre Beteiligung am Netzwerk der „Daten-Bank“ erfahren Menschen, dass ihre Wünsche, Hoffnungen und Bedarfe erwünscht sind und ernst genommen werden und dass ihre Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse gefragt und wertvoll sind.

Wo sich bei Interessen und Fähigkeiten Gemeinsamkeiten oder Komplementarität feststellen lassen, entstehen je nach Bedarf und Kompetenz größere oder kleinere Aktionsgruppen oder auch „Tandems“  für die jeweils gemeinsamen Aktivitäten. Die Aktionsgruppen und die Tandems sind nicht auf einen irgendwie gearteten Leistungsaustausch aufgebaut. Jeder gibt oder nimmt unentgeltlich und ohne eine andere Gegenleistung. In der Konstituierung und Aktivität der Aktionsgruppen und Initiativen erfahren Menschen Anregungen und Unterstützung von Anderen und bringen sich selbst mit ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen ein.

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